Der Rat hat die Bürger nicht mitgenommen

So wendet sich das Blatt im bisher idyllischen Heideort in Hodenhagen. Bezüglich vollmundiger Wahlversprechen, – gemeinsam – den Ort zu gestalten, kann die Ratssitzung am 4. Juli als Negativ-Beispiel angeführt werden. Da kam ein Wirtschaftsförderer – später der Samtgemeindebürgermeister – aus der Wedemark in den idyllischen Ort.

Die Frage nach der Bürgernähe

Zu Beginn der Sitzung äußerte Herr Niemann unter anderem Kritik an den Umgangsformen und verurteilte „persönliche Angriffe, Unterstellungen und das Schüren von Ängsten“.

Ich halte es hier für wichtig, zwischen konstruktiver Kritik und unzulässigen Drohungen zu unterscheiden, denn demokratische Prozesse sind durch Meinungsverschiedenheiten geprägt. Die undifferenzierte Verwendung der genannten Begriffe scheint jedoch eher darauf abzuzielen, …

Plädoyer für Engagement und Zusammenhalt

Die Entscheidung ist gefallen. Der Rat Hodenhagen hat mit großer Mehrheit dem Bau der umstrittenen „Giga-Halle“ zugestimmt.

Viele, die sich in der Bürgerinitiative (BI) engagiert haben, sind jetzt vielleicht enttäuscht. Aber dafür gibt es keinen Grund. Die von der BI gesammelten Einwände und Beiträge wurden in die Gutachten einbezogen und haben deren Qualität erheblich gehoben.

Ratsmitglieder verhalten sich wie Marionetten

Die Liste der Umweltprobleme wird lang und länger. Die Krankheitssymptome unseres Planeten sind unübersehbar, ihre Ursachen weitgehend bekannt und belegt. Die Menschheit vernichtet ihre eigenen Lebensgrundlagen und steuert in immer schnellerem Tempo auf ihr Ende zu. Wer angesichts des katastrophalen Zustandes unseres Planeten völlig ungerührt und scheinbar unbeteiligt die Versiegelung von weiteren 15 Hektar für die Ansiedlung einer Wellpappenfabrik durchwinkt, …

Missachtung unserer lokalen Wirtschaft

Lieber Gemeinderat, wach auf! Zukunft mit Augenmaß – warum ignoriert ihr unsere bewährten Betriebe?

Es ist kaum zu fassen: Während unsere Gemeinde vor einer wegweisenden Entscheidung steht, die unsere Zukunft maßgeblich beeinflusst, scheinen der SG-Bürgermeister und Gemeindedirektor Niemann sowie der Gemeinderat nur noch blind auf einen einzigen Investor (den der Giga-Halle) zu setzen – einen, dessen langfristige Pläne völlig unklar sind. Was ist mit den bewährten Betrieben, die seit Jahrzehnten für Stabilität und Arbeitsplätze sorgen?

Faktenbasiert, mit schlüssiger Bewertung

Am 2. Juli soll in der Hodenhagener Gemeinderatssitzung über den B-Plan (betrifft die sogenannte Giga-Halle) entschieden werden. Es ist zu befürchten, dass der B-Plan genehmigt wird, obwohl (zum Beispiel): 

die Ortspolitik zum Projekt wichtige Fakten, auf die sie hingewiesen wurde, nicht in ihrer Bewertung berücksichtigt. So hält die Gemeinde/Samtgemeinde in Sachen Wirtschaftlichkeit nach wie vor an ihrer auf Nichtwissen basierenden Darstellung aus April 2024 fest (so geschehen zuletzt  auf der Samtgemeinderatssitzung am 24. März).

Quo vadis, Hodenhagen?

In den vergangenen Monaten häufen sich die Berichte, Kommentare und Leserbriefe zu aktuellen Themen in Hodenhagen. In den neuesten Meldungen geht es um einen weiteren großen Hallenbau und die Gründung einer Initiative „pro-Wellpappe“. Die hierbei angeführten Behauptungen zu wirtschaftlichen Zusammenhängen werden plakativ vorausgestellt: Wenn BMW nicht eine neue Halle bauen kann, verlässt BMW Hodenhagen.

Bleiben wir bei der Wahrheit

In öffentlichen Ratssitzungen wurde vom Samtgemeindebürgermeister/Gemeindedirektor Niemann fälschlicherweise dargestellt, dass die Bürgerinitiative Hodenhagen und der Landeigentümer die Schuld daran tragen, dass die Erweiterung des in Hodenhagen seit Jahrzehnten ansässigen Unternehmens BMW möglicherweise nicht realisiert werden kann, weil das dafür ins Visier genommene Grundstück nicht verkauft werde.

Steuererhöhungen können nicht alles auffangen

Wo führt uns der Weg der Samtgemeinde hin? Es gibt viele Fragen, die ungeklärt sind und den Blick auf eine schwierige Zukunft erahnen lassen. Mir drängt sich der Gedanke auf, dass hier nicht immer die beste Lösung gesucht wird. Kreativität, Innovation, Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit scheinen nur eine untergeordnete Rolle zu spielen.

Da wurden die Tatsachen verdreht

Den provokanten Leserbrief kann ich als Einwohnerin und Betroffene von Hodenhagen nicht umkommentiert stehen lassen. Der Inhalt scheint dem Wirtschaftsförderer/Samtgemeindebürgermeister und dem Gemeinderat in die Hände zu spielen. Da wurden Tatsachen verdreht und Realitäten nicht wahrgenommen.

Zum einen wird gepunktet zu den „erheblichen Gewerbesteuereinnahmen“, …